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Pressestimmen
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Die intensive Auseinandersetzung mit Frauenschicksalen in den aktuellen Operninszenierungen von Kristina Wuss wird im In- und Ausland kommentiert:
So schreibt Wieslaw Kowalski in „Teatr dla Was“ im April 2012 über „Rusalka“ zur Eröffnung des Internationalen Festivals der Opera Nova Bydgoszcz: „Bravi für Kristina Wuss, für ihre tiefgründige Interpretation und den reifen Blick, welcher Dvořaks Werk nicht die Klarheit und Kraft nimmt und gleichsam zu musikalischem, ästhetischem und rein menschlichem Bewegt-Sein führt.“ Michael S. Zerban äussert sich in „opernnetz.de“ im Mai 2012 zur Idee: „Der Erfolg des Abends aber ist der geniale Einfall, der vermutlich nur ein einziges Mal funktioniert. Wuss lässt die unmittelbare Umgebung des Opernhauses im verzauberten Licht der Bühne entstehen.“
Und Renate Zauscher („Süddeutsche Zeitung“) findet im Oktober 2011 „La Traviata“ – „wunderbar tragisch“ - „Wuss hat die Oper sehr bewegt, sehr körperbetont inszeniert.“ „Hinreißend und glanzvoll“ wird von Dr. Bärbel Schäfer ihre Rezension im „Münchner Merkur“ im September 2011 überschrieben: „Regisseurin Kristina Wuss entschied sich für Pomp im Pariser Zeitgeist des 19. Jahrhunderts und Elemente, die ins Skurrile kippen. In der Requisite steckt viel Symbolkraft.“ Ken Smith charakterisiert in “Time Out Hong Kong“ „Alcina“ (Hong Kong Arts Festival) im Februar 2009: „Kristina Wuss´s production managed to inject a fine contemporary edge avoiding the abuses of many Eurotrash productions. “ „Lulu“ (Korea National Opera Seoul) wird von Young-Suk Lee in “Seoul Yonhabnews” im November 2010 beschrieben: „Eine durchaus beeindruckende Inszenierung, welche von Anfang an bis zum letzten Moment mit ungeheurer Kraft und Vitalität imponierte. Aufgrund ihrer sich unaufhörlich fortsetzenden Bewegungen gab es keinen Platz für Langeweile bei den Zuschauern, […].“
Über „Salome“ von Richard Strauss in Bremerhaven befand Gerhard Asche im „Weser-Kurier“ im Juni 2008 - „Die Stärke der jungen Regisseurin Kristina Wuss liegt in der Personenführung. Auf der von Marcel Zaba geschickt entworfenen doppelstöckigen Bühne baut sie vielschichtige Beziehungen zwischen den Personen auf. [...]“
„Adriana Lecouvreur“ wird von Detlef Stapf im „Nordkurier“ im Februar 2007 beschrieben: „In Neustrelitz brachte Kristina Wuss diese schillernde Welt aus Theaterluft, Pulverdampf und Veilchengeruch auf die von Axel Schmitt-Falckenberg opulent ausgestattete Bühne. [...] Regisseurin Kristina Wuss versucht am Landestheater Neustrelitz achtungsvoll eine Gratwanderung, die zarte musikalische Seele des Werkes mit den grausamen historischen Wirklichkeiten des kurländischen Krieges zu konfrontieren […].“
Auch die Auseinandersetzung mit Chor – und Ballettopern wird von der Fach- und Regionalpresse gleichermaßen beachtet. So befindet Dr. Uwe Schweikert über „Carmen“ in „Opernwelt“ im März 2010: „Man möchte die wuselnde Lebendigkeit immer wieder anhalten, um sie wie ein Gemälde zu betrachten. [...] Wuss versteckt ihre Einfälle, ganz im Sinne von Goethes `zarter Empirie´, an der Oberfläche, vor allem: Sie übertreibt und karikiert nicht.“ Die „Strandräuber“ von Ethel Mary Smyth erhielten Mehrfachnominierungen Beste Regie, Bühne, Wiederentdeckung im Jahrbuch 2007 der „Opernwelt“, Chefredakteur Dr. Stephan Mösch meint dazu „Die junge Regisseurin ließ sich [...] nicht irritieren. Sie hat mit Chor und Extrachor glänzend gearbeitet und sorgt auf der kielartig nach vorne stoßenden Bretterbühne von Lukas Noll für eine stimmungsdichte, psychologisch fein ausgeleuchtete Inszenierung. [...]“
„Die tödlichen Wünsche“ von Giselher Klebe am Landestheater Detmold charakterisiert K.G. von Karais vom „Opernglas“ im April 2006: „Was an diesem Werk heute noch fasziniert, ist dessen filmische Überblendungstechnik, die als Ganzes ein Szenarium ergibt, [...] von den Tugenden Hoffmannesker Traumbilder. Das Opus hat an Suggestionskraft nichts verloren. [...] es gelang, so etwas wie einen magischen Realismus zu evozieren“
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